Die Fässer waren fast besser - Frohe Weihnachten!

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Es war wieder ein Spiel, dass man nicht unbedingt in der Oberliga Ost vermutet. Doch das Eishockey-Derby der Icefighters Leipzig gegen die Saale Bulls Halle elektrisiert immer wieder die Fans. Und das zurecht! Die bisherigen Heimspiele konnte jede Mannschaft für sich knapp entscheiden. Am Samstag, den 20.12. kam es nun zum dritten Aufeinandertreffen der Kontrahenten um den Meistertitel. 2.500 zahlende Fans sahen das Derby in der FEXCOM Eisarena Taucha und rieben sich verwundert die Augen. Mit einer derben 8:1 (1:0, 3:1, 4:0) Packung schickten Mannix Jungs die Hallenser vom Tauchaer Eis. Dabei schwächten sich die rot-weißen "Freunde" von der Saale sich ein ums andere mal durch unnötige Strafzeiten selbst. Im Kampf um die Oberliga Meisterschaft liegen nun die IceFighters gut im Plan. Trotz drei Punkten Rückstand auf Halle, haben die IceFighters Leipzig alle Trümpfe in der Hand, denn die Bullen haben bisher drei Spiele mehr als wir absolviert. Einen Spielbericht in Tickerform gibt es hier.

Ziga, Crashers, Adventssänger & Halle am Samstag

Geschrieben von André Krüll. Veröffentlicht in Spielberichte

Wir freuen uns sehr den 29-Jährigen Slowenen Ziga Svete erneut in unseren Reihen begrüßen zu können. Die IceFighters-Fans können sich sicherlich noch gut an sein erstes kurzes Gastspiel zurück erinnern. In der Saison 2012-2013 stieß er ab Januar dazu und war ein auch Garant für unsere Teilnahme an der damaligen Zwischenrunde. In seinen bisherigen zehn Pflichtspieleinsätzen erzielte er 3 Tore und 7 Assists. Auch beim Testspiel am Samstag gegen die Chemnitz Crashers konnte er einen Assist verbuchen. Coach Mannix Wolf freute sich sehr über seinen zweiten Kontingentspieler und sagte beim Medienpartner LVZ: "Er ist körperlich sehr präsent, bringt Ruhe in die Defensive und schießt auch noch wichtige Tore.“ Trainer Mannix Wolf weiter: "Der kompakte (1,82 m, 83 kg) Defensivmann bringt gesunde Härte und vor allem Erfahrung mit für den Kampf um eine erfolgreiche Verzahnungsrunde und ein mögliches Weiterkommen!

Am Samstag fand vor dem Testspiel gegen die Chemnitz Crashers das erste IFL-Adventssingen statt. Man merkte allen sichtlich den Spaß und die Freude an. "Cindy aus Marzahn" aka Dani, Radio Leipzig Moderator Roman Knoblauch, IFL-Presseverantwortlicher Tobias Meier sowie unser Hallensprecher Jens schlugen sich wacker beim „Vorsingen“. Sicherlich ist es noch von der Teilnehmeranzahl ausbaufähig gewesen, aber jedes Projekt muss wachsen. So auch das neue Konzept unseres Testspielgegners. Der in der Regionalliga beheimatete neue Chemnitzer Verein spielt zwar in Liga 4 eine gute Rolle, kann aber bei weitem nicht das Niveau der Oberliga mitgehen. Im ersten Abschnitt (3:0) merkte man den Unterschied allerdings noch nicht komplett. Das änderte sich dann schlagartig, als unsere Mannschaft das Tempo anzog. Teilweise im Sekundentakt schlug es ein. Dieses Drittel ging mit 8:0 klar an die IceFighters. Unter anderem traf Philip Adler mit einem Blueliner zum ersten Tor im IFL-Dress. Im letzten Drittel ging es wieder ruhiger zu. Die Crashers konnten auch einen verdienten Ehrentreffer kurz vor dem Ende verbuchen. Das 15:1 Endergebnis freut natürlich – darf aber nicht als Maßstab genommen werden. Dennoch danken wir den Gästen sehr, dass sie unserer Einladung gefolgt sind! Am kommenden Wochenende wollen wir unseren zweiten Derbysieg der Saison einfahren. Wir rechnen wieder mit einem ausverkauften Haus! Die Hallenser rangieren momentan drei Prunkte vor uns, haben jedoch mehr Spiele absolviert. Text: Martin Bergau, Fotos: Marco Lang

6-Punkte am Nikolaus-Wochenende

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

"Wir hatten noch Rost im Getriebe zu Beginn", mit dieser Aussage traf unser Coach Mannix Wolf am Samstag ins Schwarze, denn man merkte der Mannschaft die ungewohnte lange Pause an. Auch wenn das Schlusslicht Berlin trotzdem keine wirkliche Chance auf den Sieg hatte. Zu deutlich bestimmten unsere IceFighters das Spiel und wollten nicht wie im vergangenen Jahr ein Spiel daheim an die Berliner abgeben. Das 2:0 zur ersten Drittelpause war ganz passabel mit Luft nach oben. Untypisch war am Samstag das zweite Drittel, denn bekanntlich ist es nicht das Stärkste der IceFighters. Doch dieses Mal war es anders. Ein regelrechtes Feuerwerk wurde entfacht und so erhöhten Hannes Albrecht, Tom Fiedler und Tomas Vrba schon zu Beginn auf 5:1. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer vom Berliner Ludwig sollte der Ehrentreffer des Abends sein. Absolut sehenswert und kaltschnäuzig war das 6:1 von Damian Martin. Ganz kühl verlud unser Abwehrspieler den Berliner Goalie im eins gegen eins. Das letzte Drittel sollte dann eher in die Kategorie „Ergebnisverwaltung“ eingestuft werden. Im Hinblick auf das schwere Spiel keine vierundzwanzig Stunden später in Schönheide beließen es die Jungs bei lediglich zwei weiteren Treffern. Sehenswert beim 8:1-Erfolg war zudem in der Schlussminute die Penaltykiller Erik Reukauf, der dadurch seinen Kasten über seine Einsatzzeit sauber hielt. Beide Schlussmänner zeigten in ihren jeweils 30 Minuten Eiszeit, dass Mannix Wolf nicht umsonst die Qual der Wahl hat. Die aktuelle Tabelle könnt ihr hier einsehen. Den Ticker zum Spiel gibt es hier.

Am Sonntag sollte die Aufgabe schwieriger werden. Über 300 mitgereiste IceFighters-Fans wollten ihr Team unterstützten beim bis dato „Team der Stunde“ und machten ein gefühltes Heimspiel aus dem Auswärtsspiel. Das Duell war ausgeglichen, beide Mannschaften konnten immer wieder Akzente setzten. Deutlich effektiver allerdings waren die Eiskämpfer. Durch zwei absolut toll herausgespielte Treffer konnten wir erneut mit einem 2:0 in den zweiten Abschnitt starten. Die Wölfe blieben, trotz des frühen 0:3 Tores von Florian Eichelkraut, bissig. Nicht von ungefähr kamen die Gastgeber innerhalb von drei Minuten bis auf ein Tor heran und waren sogar kurzzeitig davor die Partie zu drehen. Doch erneut setzten die IceFighters, diesmal in Form Tom Fiedler kurz vor der Pause, einen drauf. Das 2:4 war für alle sichtlich beruhigend, um sich nochmals in der nahenden zweiten Pause zu stärken. Bereits frühzeitig bogen wir dann endgültig auf die Siegerstraße ein. Das Powerplay-Ungeheuer Hadamik netzte zum zweiten Mal an diesem Abend ein. Überhaupt sind 5 Überzahltreffer nach dieser zweiwöchigen Pause überraschend und werden positiv aufgefasst. Die Butter vom Brot ließen wir uns danach nicht mehr nehmen. Das 3:5 war nur noch Ergebniskosmetik in einer guten Begegnung. Der Schlusspunkt war Tomas Vrba vorbehalten, sein Empty-Net-Goal zum 3:6. Damit untermauerte die Truppe um Esa Hofverberg das Ziel Titelverteidigung erneut. In der Tabelle stehen die IceFighters Leipzig zu Recht wieder ganz oben! Den Ticker vom Auswärtsspiel zum nachlesen gibt es hier

Ärgerlich jedoch: Florian Ullmann erhielt im letzten Drittel eine Spieldauerstrafe und wird uns IceFighters beim Derby gegen Halle fehlen! Höhepunkt des Wochenendes abseits des Sportlichen: Unser Hallensprecher Jens Thielemann absolvierte am Samstag sein 1.000 Spiel am Leipziger Mikrofon – sagenhaft, Danke und weiter so!
Text: Martin Bergau & Tobias Meier - Fotos: Marco Lang

Kämpfen, mitfiebern & gemeinsam stärker werden!

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Haarscharf schlitterten unsere IceFighters am Freitag in Halle an Punkte vorbei. Das Derby war vor allem spannend. Beide Mannschaften waren taktisch bestens eingestellt und konnten sich auf großartige Goalies verlassen. Wermutstropfen: Der Siegtreffer der Saale Bulls war ein klares Abseitstor. Dennoch ging der 1:0-Sieg in Ordnung. Unser Team warf zwar am Ende nochmals alles in die Wagschale und fightete was das Zeug hielt, aber das nötige Glück fehlte im Abschluss einfach. Wir sind unheimlich stolz auf die Mannschaft. Trotz einiger grippale Ausfälle und anderer Verletzten wurde eine hervorragende Leistung abgerufen. Unsere Jungs und die Fans sind noch enger zusammengerückt. Der Abend hatte also trotzdem positive Effekte. Danke auch für den großartigen Support der etwa 550 mitgereisten IceFighters-Fans! Der SEV-Ticker zum nachlesen hier.

Am Samstagabend gastierten erstmals die EC Harzer Falken in der FEXCOM Eisarena Taucha und konnten die tolle Stimmung auf den Rängen genießen. Präsentiert wurde das letzte Vorrundenspiel von mateco. Eisarena-Hallensprecher Jens, gut aufgelegt, verkündete unter tosendem Applaus auch die beste Haupttribüne der Liga zu haben. Die Niederlage vom Vorabend spielte keine Rolle mehr auf dem Eis. Vorm Anbully heizten die SACHSENCHEERS, das Cheer- und Danceteam des SC DHfK Leipzig, ein. Dann legten unsere IceFighters los wie die Feuerwehr. Bereits nach wenigen Minuten erklang zum ersten Mal die Torsirene. Die Gäste konnten immer mal kleine wirkungsvolle Nadelstiche setzen und auch landen, allerdings hatten die IceFighters immer die Zügel in der Hand. Die 4:2 Führung zum "Pausentee" war vollends verdient. Im zweiten Drittel blieb es dann torärmer. Nur einmal konnte einer der beiden Torhüter bezwungen werden. Hannes Albrecht traf zum umjubelten 5:2. Ansonsten neutralisierten sich beide Mannschaften etwas. Die schweren Spiele vom Vorabend hatte man beiden Truppen nun etwas angemerkt. Im letzten Abschnitt schraubten die gemixten IceFighters-Reihen das Ergebnis weiter nach oben. Zu Beginn schliefen die Falken. Kapitän Kasperczyk nutzte nach 29 Sekunden glatt diese Gelegenheit. Der zwischenzeitliche folgende 6:3-Anschlusstreffer ärgerte auf den Tribünen wenig. Während unsere Fans auch das Reihenhüpfen von oben nach unten probierten, besiegelte ein Doppelschlag unserer Jungs das Endergebnis. Besonders sehenswert der Abschlusstreffer von Florian Ullmann, als unsere Nummer 8 mit einem großartigen Schlagschuss auch das achte Tor des Abends unserer Mannen markierte. Endstand: 8:3 (4:2, 1:0, 3:1), der SEV-Ticker mit den Statistiken hier. Auf der anschließenden Feier in der Overtime träumte man schon von der Titelverteidigung. Verlockend die Vorstellung im Rückspiel in eigener Halle ausgerechnet vor den Saale Bulls zu feiern. Endgültig sicher ist dieses Derbyfinale noch nicht. Unfreiwillig verabschieden wir uns nun in eine zweiwöchige Spielpause. Doch unser Coach Mannix Wolf versprach gleichzeitig diese Pause zu nutzen. „Wir werden noch eine Schippe drauf legen.“ Text: Martin Bergau / Tobias Meier - Fotos: Mario Winkler / Marco Lang

Siege im Pokal, irgendwie normal!

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Das vergangene Wochenende stand voll und ganz im Zeichen des NordOst Pokals. Als Fazit standen sechs Punkte sowie der vorzeitige Finaleinzug fest. Somit warten die IceFighters Leipzig mit Vorfreude auf den kommenden Gegner. Die Saale Bulls Halle und die Hannover Scorpions haben noch Chancen. Wobei unsere Nachbarn aus Sachsen-Anhalt bereits ein Bein in der Pokalfinal-Tür stehen hat. Freuen wir uns also auf zwei spannende Finalspiele im NordOst Pokal. Noch ist dies Zukunftsmusik, auch wenn die Vorfreude auf das mögliche Pokal-Double steigt. Doch nun zu den letzten beiden Spielen. Am Freitag reiste unser Team zu den Scorpions in die niedersächsische Landeshauptstadt. Die Scorpions wollten unbedingt die drei Punkte behalten und machten es uns nicht leicht, gingen sogar im ersten Drittel in Führung, 1:0. Das zweite Drittel ging dann an uns, ebenfalls 1:0. Spannung pur, auch bei unseren mitgereisten Fans. Das letzte Drittel sollte also die Entscheidung bringen. Beide Teams spielten kontrolliert aber bestimmt vors gegnerische Tor. Doch unsere Eiskämpfer zeigten mehr Kondition und Spielwitz, trafen in den letzten zwanzig Spielminuten drei weitere Male wobei Tomas Vrba nach einer Disziplanarstrafe vorzeitig die Eisfläche verlassen musste und Hannes Albrecht bereits im zweiten Drittel nach einem Kniecheck sich eine Spieldauerstrafe einbrockte. Endstand 4:1 aus Leipziger Sicht und die halbe Miete am Wochenende. Den Ticker zum Spiel gibt es hier.

Mit dem schweren Auswärtsspiel in den Beinen, trafen am Samstagabend unsere IceFighters auf den nächsten Gegner aus Hannover. Die Hannover Indians waren unsere Gäste in der FEXCOM Eisarena Taucha. Die kamen mit Rückenwind nach ihrem 6:5 Sieg in Erfurt nach Taucha. Doch mit dem Anbully war der verflogen. Quasi wie ein Orkan fegten die IceFighters im ersten Drittel über die Indianer. Nach zwanzig Spielminuten stand es bereits 5:0. Die ersten Leipziger Fans stießen in der Pause vorzeitig auf den Pokalfinaleinzug ein. Gesprochen wurde aber auch über AutoTag. Das Leipziger Autohaus bleibt weiterhin Partner der IceFighters Leipzig. Und das für mindestens vier Jahre. Klare Ansage. Genauso wie die beiden Derbysiege unserer Bambini-Mannschaft gegen die Saale Bulls. Und die Kleinen (unter den Großen) wurden ausgiebig von den Fans im gut gefüllten Eiszelt gefeiert. Im zweiten Drittel probierte Mannix Wolf verschiedene Varianten. Hannover kam zu chancen, und zwei Toren, die IceFighters auch. Zwischenstand nach zwei Dritteln 7:2. Im letzten Drittel mutierte das Pokalspiel zum munteren Trainingsspielchen. Erfreulich war, dass auch die Nachwuchsspieler sich auszeichnen konnten und Sergey Tichshenko sein erste Tor der Saison markierte. Endstand: 9:3 (5:0, 2:2, 2:1). Die Pressekonferenz und alle Tore gibt es hier, einen TV-Bericht von LEIPZIG FERNSEHEN kann man sich dort anschauen und der Spielverlauf im Ticker liest sich so. Und zum zurücklehnen und genießen hier die Tabelle des NordOst Pokals. Fotos: Marco Lang > Fotos von Mario Winkler vom Pokalspiel gegen die Indians findet ihr hier

IceFighters bleiben in Taucha

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