Klare Entschuldigung für kurzes Nebelspiel mit vernebelten Gästefans!

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Die Vorbereitung zur Saison 2014/15 läuft in diesem Jahr vorsichtig geschrieben "nicht optimal" für unser Team. Die Leistung der Mannschaft zu steigern, Ruhe zu bewahren und die Jungs zusammenzuhalten um auch in den ersten Spielen zu bestehen, stehen im Fokus der sportlichen Abteilung. Nach dem Nebelspiel der letzten Woche gegen Weiden (4:1 (1:0, 0:1, 3:0)) in der Fexcom Eisarena Taucha und der derben Testspiel-Klatsche im "Rückspiel" (8:1 (3:0, 3:0, 2:1)), musste am Samstagabend das dritte Vorbereitungsspiel nach 27 Minuten (0:0) wegen starken Nebels abgebrochen werden. Das Schiedsrichtergespann hatte dabei die Sicherheit der Spieler im Blick. Dies ist verständlich, wie auch ärgerlich. Der Nebel ist nicht nur ein Tauchaer Zeltproblem aber generell bei "Kalthallen" zu finden. Das Thema des Abends wurde nach Abbruch des Spiels in einigen Runden erörtert. Immer wieder, auch an diesem Wochenende wurden andernorts Spiele unter- und abgebrochen. Eine Lösung muss dennoch für die IceFighters Leipzig in der Fexcom Eisarena Taucha her. Im Sinne des sportlichen Erfolgs und der klaren Sicht für unsere Fans. "Wir werden alles versuchen um gegen die Piranhas in einer Woche (Samstag, 20.09., 19 Uhr) in der Zelthalle Bedingungen zu schaffen, die den Anforderungen eines Eishockeyspiels in unseren Möglichkeiten zu entsprechen", erläutert ein zerknirschter IceFighters Geschäftsführer André Krüll. "So etwas wie heute darf nicht noch einmal passieren, aber auch wir können die physikalischen Gesetze nicht überwinden".

Für alle Tagesticket-Inhaber des HSV-Heimtest gibt es zu einem Spiel gegen die Piranhas Rostock (20.09.), Hannover Scorpions (27.09.) oder FASS Berlin (04.10.) Rabatt und bezahlen lediglich den halben Eintritt gegen Vorlage des Ticket vom 13.09.2014. Für Dauerkarteninhaber gibt es einen 10 Euro Gutschein für den IceFighters Fanshop. Wie die Abwicklung erfolgt, werden wir in den kommenden Tagen bekannt gegeben. Außerdem spendiert unsere Geschäftsführung nach dem nächsten Heimspiel gegen die Piranhas zwei Fässer Freibier und alkoholfreie Getränke für alle Anwesenden.

"Wir, die Geschäftsführung André Krüll und Falk Hanewald, sowie alle Eisarena Mitarbeiter entschuldigen uns bei unseren Fans, die leider wiederholt durch die klimatischen Unzulänglichkeiten in der Fexcom Eisarena Taucha wenig geboten bekommen haben. Wir werden vor dem nächsten Heimspiel bekannt machen ob es eine technische Lösung geben wird, sodass niemand für umsonst anreist." Auch möchten wir uns für die Fairness bei der sportlichen Abteilung und Geschäftsführung des Hamburger SV bedanken. Es war ein sehr angenehmes Wirken und gemeinsam saßen im Anschluss beide Teams zusammen.

Über die mitgereisten Fans des HSV möchten wir nicht allzu viele Worte verlieren. Das muss der Verein selbst klären und schadet allein dem Ansehen des Hamburger SV. Wir bedauern jedoch die Norddeutschen über das Verhalten ihrer Anhängerschaft, zumindest derer, die am Samstagabend beim Spiel bei den IceFighters Leipzig dabei waren. Bedanken möchten wir uns bei den Fans der IceFighters Leipzig, die sich auf keine Provokationen eingelassen haben. Das war ganz stark!

Sportlich: Ein nicht zum Kader gehöriger Spieler sorgte für Gesprächsbedarf am Wochenende. Die Rede ist von Try-Out-Spieler Joey Rosenberg. Er hat schon länger nicht gespielt, bei den IceFighters Leipzig um eine Chance gebeten. Diese hat er am letzten Wochenende von IfL-Trainer Mannix Wolf bekommen und Joey getestet. Wolf: "Er ist ein offener, guter Junge aber nicht der Spieler den wir suchen. Ich wünsche Joey alles Gute. Wir haben unsere Kaderplanungen momentan abgeschlossen, schauen uns trotzdem weiter nach Spielern für die Zukunft um. Zur Zeit gibt es keine konkreten Namen."

Zum Schluss meint André Krüll: "Es erstaunt uns immer wieder, dass der Eissport in der Region nicht den Stellenwert hat, wie andere Sportarten mit weniger Zuschauern. Gleichgültigkeit, gar ablehnende Haltung bei maßgeblich politisch Handelnden ist an der Tagesordnung. Mein Blick geht da in erster Linie nach Leipzig. Eine Stadt mit über 530.0000 Einwohnern ohne Eishalle - ein Unding. Eine so tolle Stadt ohne Eishockey, ohne Eiskunstlaufen, ohne öffentliches Eislaufen und anderer Eissport-Aktivitäten rufen regelmäßig bei angereisten Vereinen, Verantwortlichen und Fans Unverständnis hervor. Ausdrücklich ausgenommen von der Kritik ist die Stadt Taucha. Die meist ehrenamtlichen Politiker der Kleinstadt (14.000 Einwohner) und die Stadtverwaltung halten neben unseren treuen Fans und Sponsoren das Eishockey im Provisorium Zelt am Leben". Anhand unserer jetzigen Situation und des anhaltend guten Zuschauerzuspruchs ist es zwingend notwendig an einer festen Eishalle festzuhalten. Dies wird bei den gerade herrschenden klimatischen Gegebenheiten umso sichtbarer. Allein werden wir das Problem einer neuen Halle nicht lösen können."

Saisoneröffnung, müde Beine und vier Tore

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Nach der Saisoneröffnung am Nachmittag auf der Freifläche der Fexcom Eisarena Taucha und dem stürmischen Ende durch ein aufziehendes Gewitter ging die Party in der Fexcom Eisarena Taucha weiter. Ab 20 Uhr standen unsere IceFighters Leipzig wieder auf der heimischen Eisfläche um sich das erste Mal in dieser Saison mit einer Mannschaft zu messen. Aufgrund der relativ hohen Außentemperaturen wurde das Testspiel immer wieder mit Nebelrunden unterbrochen. Das Spiel gegen die Blue Devils Weiden sahen 1.210 Fans und es gelang unserem Team ein 4:1 (1:0, 0:1, 3:0) Sieg. (1:0 (4. Minute) Fischer (Eichelkraut, Rau), 1:1 (24. Minute) Waldowsky (Voakes,Jirik), 2:1 (50. Minute) Fominych (Kasperczyk) 5-4, 3:1 (53. Minute) Eichelkraut (Fiedler), 4:1 (59. Minute) Breiter (Hofverberg)) - IfL-Trainer Mannix Wolf sagte im Anschluss zum erfolgreichen Testspiel: "Ein erster Sieg ist immer gut. Auch in der Vorbereitung. Aber der Sieg ist zweitrangig, die Mannschaft hatte sehr müde Beine, da wir auf dem Eis bisher kaum trainieren konnten. In der Mitte des Spiels haben wir die Taktik etwas geändert, das hat ganz gut funktioniert. Positiv zu sehen ist die Ausgeglichenheit im Team, die ersten Tore kamen von Spielern, die neu zu uns gekommen sind. Meine Mannschaft hat durch die Bank weg ihren Schweinehund überwunden und konnte das Spiel im letzten Drittel für sich entscheiden. Das spricht nach den anstrengenden Trainingstagen sehr für die Willensstärke unserer Mannschaft. Wir müssen weiter hart arbeiten, es wird in der nächsten Woche einige Änderungen geben. Es ist toll wieder auf der eigenen Eisfläche zu trainieren und zu spielen. Die Einheiten in Bad Sachsa haben uns geholfen. Dort ist aber die Eisfläche noch viel kleiner als bei uns. Es war zum Gefühl holen, bisschen Schlittschuhlaufen, mehr nicht. Donnerstag konnten wir leider nicht trainieren, da unser Eis nicht so weit war. Die Trainingseinheit am Freitagabend war mit sehr viel Wasser auf der Eisfläche. Da hätten wir eher mit Flippers und Schnorchel trainieren können", so unser Trainer. Und weiter "Das ist für mich als Trainer nicht Zweitliga tauglich und das wissen auch alle. Wir müssen weiter jede Saison daran arbeiten zeitiger aufs Eis zu kommen. Ich danke aber auch allen, die es geschafft haben, die Eisfläche bei den Temperaturen hinzubekommen." Die nächsten Testspiele finden am 12.09.14, 20.00 Uhr in Weiden in der Hans-Schröpf-Arena und am Samstag, 13.09.14, 19.00 Uhr, gegen den Hamburger SV in der Fexcom Eisarena Taucha statt.

Nervenkrieg, Pokalschlacht, Jubeltränen!

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Es war an Dramatik kaum zu überbieten! Das im späteren Spielverlauf denkwürdige Finale gegen die Black Dragons Erfurt in der heimischen dicolor EisArena Taucha hatte es in sich. Die Fans beider Oberliga-Clubs sahen ein hochklassiges Eishockey-Spiel. So wurde unsere Sportart sehr gut präsentiert und macht Lust auf mehr. Schade nur, dass mit diesem Spiel die Saison zu Ende ging. Mit einer halbstündigen Verspätung legten unsere IceFighters wie von der Tarantel getochen los. Zuvor musste gewartet werden, die warmen Frühlingstemperaturen bescherten unserer Eisfläche Auflösungserscheinungen. Doch 18:30 Uhr fand das Warten ein Ende und die Aufholjagd sollte beginnen! Der Druck auf unser Team war nach der 4:1 Niederlage im Hinspiel enorm groß. Aber Druck machten Mannix Jungs ab der ersten Minute vor allem dem Drachenteam. Trotz schnellen Eishockey und vielen Torchancen wollte der Puck nicht ins Erfurter Tor gelangen. Nach zehn Minuten kam Erfurt besser ins Spiel. Und so kam es, dass nicht die Icefighters mit einer Führung entzückten sondern die Black Dragons Erfurt mit Otte sich ins Glück und das 1:0 (19. Minute) schossen. Doch im letzten Pflichtspiel von Kapitän Lars Müller ließen unsere Jungs nicht die Köpfe hängen und machten da weiter wo sie Anfang des ersten Drittels angefangen haben. Teils wütende Angriffe wurden immer wieder von den Erfurtern abgewehrt. Bis zum erlösenden 1:1 (28.) von Eddie Gale. Danach war scheinbar der Bann gebrochen und die IceFighters Leipzig legten eine weitere Schippe drauf. Mit zwei Treffern von Marvin Miethke (29.) und Florian Eichelkraut (33.) kamen die Leipziger Kufencracks dem Pokalsieg wieder näher. Nur noch ein Leipziger Tor und die Egalisierung des Hinspielergebnisses wäre da. Doch die schwarzen Drachen netzten noch einmal eiskalt ein, Olidis (34.). Aber von Ernüchterung keine Spur. Bisher hat unsere Mannschaft gezeigt zu was sie in der Lage ist. Und so fasste sich Daniel Rau ein Herz und netzte mit einem Hammerschuss ein (48.). Vierzehn Spielsekunden später traf zum zweiten Mal in diesem Spiel Florian Eichelkraut (49.). Nun hielt es auf den Sitzplätzen so langsam keinen mehr. Noch ein Tor und unser IceFighters Leipzig würden den NordOst-Pokal in ihren Händen halten. Doch das letzte Tor wollte nicht fallen. Mehrere hundertprozentige Chancen wurden vergeben und verhindert. Sechzig Minuten waren nun beim Spielstand von 5:2 vorbei. Totenstille in der dicolor EisArena. Wie geht es weiter? Overtime, jede Mannschaft mit einem Spieler weniger. Dramatik pur! Die Geschäftsführer beider Clubs mochten nicht mehr mit hinschauen. IceFighters-Chef André Krüll hat die goldenen und silbernen Medaillen hinter der Trainerbank zig mal gezählt und kam doch zu keinem Ergebnis. Auf der Eisfläche spielten sich noch dramatischere Szenen vorm Erfurter Kasten ab. Doch es blieb beim gleichen Ergebnis wie nach der regulären Spieldauer. Penalty! Unerträgliche Minuten voller Spannung verronnen. Schorsch, unsere blaue Eismaschine, drehte genüsslich ihre Runden, war die Ruhe selbst. Respekt, diese Nerven möchte jeder haben! Und dann war es soweit. Als Erstes traf Florian Eichelkraut. Doch der Erfurter Petr Sikora ebenso. Hannes Albrecht als nächstes, doch er vergibt. Versteinert bleibt Hannes stehen, fasst es nicht. Doch Adam Sergerie auf der Gegenseite vergibt auch, Erik Reukauf hält! Als nächstes nun Fabse. Eiskalt verwandelt Fabian Hadamik. Nun waren alle Augen auf Ryan Olidis und Erik gerichtet. Und was dann kam erinnerte an Ostern, Weihnachten, Hochzeit und Geburtstag zusammen. Erik hält ein zweites Mal! Unbeschreibliche Szenen spielten sich ab! Grenzenloser Jubel ist noch untertrieben. Fremde Menschen, Fans, Offzielle & Sponsoren lagen sich in den Armen. Nicht nur Meistertrainer Mannix Wolf hatte Tränen in den Augen. Eine lange und sehr erfolgreiche Saison geht zu Ende und die niemals satten IceFighters haben sich selbst gekrönt. 6:2 (0:1, 3:1, 2:0, OT 0:0, PN 1:0)

Doch wir möchten nicht versäumen zu berichten, dass im gesamten Spielverlauf Erfurt ein starker sowie fairer Gegner war. Bedanken möchten wir uns zudem bei allen Gästefans die dieses tolle Finale und den Saisonabschluss für beide Teams bereichert haben. Denn es war eine unglaubliche Atmosphäre zum letzten Spiel der Saison 2013/2014. Extrem laut und unermüdlich peitschten vor allem die vielen IceFighters Fans im Zelt unsere Mannschaft als siebter Mann an. Unser Team bedankte sich auf eigene Weise, das Ergebnis ist für uns alle sicher herausragend. Es war die Unterstützung die unsere Mannschaft gebraucht hat. Nun haben wir das Double, die Meisterschaft und den Pokal. Einfach grandios!

Auch Lars Müller hat sich als Kapitän unbändig gefreut. Beendet jetzt seine Karriere mit diesen zwei Titeln. Auch er hat noch einmal alles gegeben und sorgte mit seiner kurzen Ansprache an die Fans für den emotionalen Schlusspunkt des Abends. Danach wurde bis tief in die Nacht ausgiebig gefeiert. Schon jetzt freuen wir uns auf das Lars Müller Abschiedsspiel im Herbst! Nicht zu vergessen die Saison-Abschlussfeier am 05.04.2014 ab 19 Uhr! Die Spielstatistik findet ihr hier.

Alles auf Null!

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte


War es doch ein schlechtes Omen, dass unser Fanbus ein für Manche unansehnliches Logo einer Eishockeymannschaft aus der näheren Umgebung auf dem Blech blitzen hatte? Doch IceFighters Fans sind tolerant und so begab man sich in  diesen Gefährt nach Erfurt. Nicht schlecht schauten auch die etwa weiteren 150 IceFighters Fans, die den Bus mit ihren eigen PKWs überholten. Zum Spiel: Von Beginn an gab es leichte Vorteile für die Black Dragons Erfurt. Beide Teams zeigten, dass sie großen Respekt vor einander haben. Zwei gute Mannschaften standen auf dem Eis zum vorletzten Match in dieser Saison. Nach zehn Minuten waren wir dann besser im Spiel, und so kam es zu einem leistungsgerechten 0:0 nach zwanzig Minuten. Im zweiten Drittel waren die IceFighters Leipzig besser, das Tor durch Eddie Gale mit einem Überzahl-Tor und Vorlage von Hannes Albrecht (23. Minute). Unser IceFighters Team drängte nun auf das zweite Tor. Dieses jedoch fällt nicht. Klare Chancen scheitern am gut aufgelegten Erfurter Goalie. Und so km es, dass nach einem Drachen-Konter das 1:1 (29.) fällt. Danach waren die IceFighters wieder am Drücker. Doch Erfurt geht in der 40. Minute mit dem 2:1 in Führung. Erfurt war nun im Spiel, die IceFighters verunsichert. Im letzten Drittel hat Erfurt clever clever gespielt und sehr tief gestanden. Unsere eigenen Chancen wurden weiter nicht genutzt. Kurz vor Schluss wurde es dann richtig bitter. Während unsere Fans mitfieberten ob wir noch das Unentschieden mitnehmen können, erhöhte Erfurt in der 57. Minute auf 3:1. Eine Minute später waren es Abstimmungsfehler, Pech und ein kaputter Erik Reukauf, der mehrfach im Spiel harte Checks einstecken musste, mit dem kuriosen 4:1. Und allen war klar, das wird in den letzten Minuten richtig schwer. Spielerisch ging nicht mehr viel. Fazit: Erfurt war jederzeit ein wenig bissiger, konsequenter und schneller. Unterm Strich haben die Oberliga-Zweiten verdient, wenn auch zu hoch, gewonnen. Sonntag ist jedoch mit unseren Fans alles möglich. Mit dem Wissen, dass es trotzdem schwierig sein wird das Spiel zu biegen. "Wir werden versuchen im letzten Spiel alles zu geben, heute waren wir nicht 100%-ig auf dem Eis", so unser Trainer anschließend. "Wir geben niemals auf. Wenn wir es drehen sollten, wäre es sensationell. Und wenn es aber am Sonntag doch nicht reichen sollte, können wir trotzdem stolz auf diese gute Saison sein", ergänzt IceFighters Geschäftsführer André Krüll. Wir bitten alle zeitig zu erscheinen. Restkarten gibt es noch an der Abendkasse. Bei diesem letztes Saisonspiel mit so einem starken Gegner in diesem wichtigen Spiel zu bestehen und zu kämpfen ist ein toller Saisonabschluss. Die Spielstatistik findet ihr hier.

Die Lust zum (Tor)-Abschluss - Timmendorf versenkt

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Es war angerichtet, dieses letzte Heimspiel der Zwischenrunde. Fangen wir mit der Überraschung zum Schluss und den Muffins an, die der junge IceFighters Fan Franziska Börner für ihre Lieblinge auf dem Eis gebacken hat und unserem Trainer Mannix Wolf nach dem Spiel bei der Pressekonferenz stolz überreichen konnte. Und damit es keinen Streit unter den Spielern um das Gebäck gibt, hat jeder Muffen die Rückennummer einer unserer Spieler. Der Muffin für Mannix trug ein "C". Somit war jeder bedacht. Eine schöne Idee und danke für die Mühe. Das zweite Spiel des Wochenendes und die gleichzeitig letzte Begegnung der Zwischenrunde für die IceFighters sollte gegen die Beach Boys vom Timmendorfer Strand stattfinden. Doch scheinbar waren die Ostsee-Kufencracks nicht auf Eishockey eingestellt. Von Anfang an waren unsere IceFighters klar überlegen und haben diese Überlegenheit nach Belieben ausgespielt. So ging es auch nach vier IceFighters-Toren in die erste Drittelpause. Tomas Vrba begann mit dem Torreigen zum 1:0 (6. Minute). Danach folgte ein doppelter Lars Müller (6., 15. Minute) ehe Tomas Vrba (20.) mit einem Unterzahl-Tor wieder einnetzte. Ins zweite Drittel startete Timmendorf nicht wirklich besser. Gäste-Trainer Sven Gösch sah seine Mannschaft lediglich in der zuschauenden Rolle. Unsere IceFighters spielten praktisch was sie wollten mit den Timmendorfern. Tore am Fließband fielen. Allein der Spieler des Wochenendes Tomas Vrba schoss drei weitere Male ins gegnerische Tor (21., 23., 27. Minute). Außerdem erhöhten Hannes Albrecht (23.) sowie Florian Eichelkraut (26.). Timmendorf kam beim Zwischenstand von 9:0 noch zum Ehrentreffer. Doch damit nicht genug vom zweiten Drittel, Sebastian Alt (37.) und Edward Gale (39.) hatten weiter Lust am schießen von Toren und machten das Ergebnis mittlerweile zweistellig. In der folgenden Drittelpause rätselten viele Anwesende über die indisponiertheit der Gästemannschaft. Gästecoach Gösch verneinte auf der Pressekonferenz im Anschluss des Spiels den möglichen Grund einer Saison-Abschlussfeier. "Die gab es nicht und meine Jungs waren zeitig im Bett." Umso erstaunlicher. Im letzten Drittel hat unsere Mannschaft zwei Gänge herausgenommen. Trotzdem fielen im letzten Drittel noch zwei Tore, Marvin Miethke (44.) und Tomas Vrba mit seinem sechsten Treffer in diesem
Spiel (46.). "
Alle drei Reihen haben gegen Timmendorfer Strand gut gespielt. Die Zweite Reihe war heute im Sinne der vielen Betrachter die Bessere, aber auch die dritte Reihe hätte das ein oder andere Tor mehr verdient und hat ihre Sache gut gemacht", so André Krüll. Am Ende des Spiels stand es 13:1 (4:0, 7:1, 2:0) für unsere IceFighters Leipzig, die komplette Spielstatistik findet ihr hier. Die Fans haben das Team, die tollen Leistungen in der Zwischenrunde sowie sich selbst während des Spiels und danach ausgiebig gefeiert. Zurecht! Ganz klar sind wir in dieser Saison sportlich das beste Eishockey-Team des Ostens. Wir haben in dieser Saison unsere Ansprüche angemeldet, sind deutlich besser als die Vertreter des Norden", so IceFighters Geschäftsführer André Krüll. "Für die Besten Teams im Westen reicht es jedoch noch nicht, da müssen wir weiter arbeiten", so die Einschätzung von André Krüll weiter. Vor der Partie war den Fans auch allerhand geboten. Beim Aufwärmen und Einschießen ging in Höhe des Fanblocks hinter dem Tor eine Scheibe zu Bruch. Glatter Durchschuss. Zum Glück wurde niemand verletzt. Außerdem hatten acht Mädchen und ein Junge vom Akrobatik Club Taucha e.V. ihren großen Auftritt. Auf ungewohnten Untergrund zeigten Sie den jubelnden IceFighters Fans ihr Können. Ein tolles, sehenswertes Erlebnis für alle Beteiligten. Vielen Dank! Eine Wiederholung in der nächsten Saison ist ausdrücklich erwünscht. Fotos: Marco Lang

IceFighters bleiben in Taucha

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