Zittersieg (3:2 (1:1, 1:1, 1:0) sichert bisher größten Erfolg der Geschichte!

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte


Wir haben es geschafft – gemeinsam wurde das Saisonziel Viertelfinale erreicht, welches gleichbedeutend die erste Teilnahme an den Oberliga-Playoffs mit sich bringt. Ein großer Meilenstein in der noch jungen fünfjährigen Vereinschronik. Doch dafür musste unsere Mannschaft am Freitag beim Spiel gegen Niesky, präsentiert vom Media Markt im Paunsdorf Center, Schwerstarbeit leisten. Vorab zugegeben: Mit dem hochklassigen Duisburg-Fight hatte das Spiel nicht viel zu tun. Die Tornados standen tief und setzten über das gesamte Spiel gefährliche Nadelstiche. Unsere IceFighters taten sich dieses Mal schwer, überhaupt eigene Großchancen zu kreieren. Mit der ersten Unterzahl der Rückstand. Ein Weckruf? Kurzzeitig scheinbar, denn keine 27 Sekunden später netzte Hannes Albrecht ein. Mehr als der Ausgleich sollte erst mal nicht fallen. In der zerfahrenen Partie kam die gute spielerische Anlage unserer Mannschaft weiterhin nicht zum Tragen. Die folgenden Powerplays blieben auf beiden Seiten ohne Zählbares. Auch in Drittel zwei viele Unterbrechungen. Niesky bedacht auf Verteidigung des eigenen Gehäuses. Das erfolgte aber meist mit unfairen Mitteln. Nach einer Strafzeitenflut – endlich, das erlösende 2:1 durch Marvin Miethke bei doppelter Überzahl. Schön herausgespielt. Aber auch die erste Führung des Tages wollte nicht wirklich für Auftrieb sorgen. Niesky kam sogar zum 2:2. Kaum hatte Fabian Hadamik auf der Strafbank Platz nehmen dürfen, konnte er unfreiwillig zurück auf das Eis. Robert Bartlick traf für die im Powerplay gestern besser agierenden Gäste. Zeit für die zweite Pause. Folgt noch ein Feuerwerk? Nein, es sollte nicht wirklich so sein. Schiedsrichter Heiko Schoch behielt, wie im ganzen Spiel, seine Lust auf das Erheben seines Armes und sollte so als Einziger zur „Höchstform“ auflaufen. Dennoch merkte man den Jungs an, heute soll die nächste Runde gesichert werden. Sie erzwangen immerhin das so wichtige 3:2. Das game-winning-goal war Jannik Striepeke vorbehalten. Eine feine Einzelleistung, die eine bisher überaus erfolgreiche Saison 14/15 krönen sollte. In den Schlussminuten wurde es mehrmals brandgefährlich, Staudt hielt aber die Null im letzten Drittel fest. Die 2.010 Fans, welche in die FEXCOM Eisarena geströmt waren, feierten trotz der zähen Begegnung, ihre Viertelfinal-Jungs!

Stimmen zum Spiel:
Jens Schwabe – Trainer Niesky: „Wir wollten Leipzig ärgern, uns hinten hineinstellen und auf Konter lauern. Das hat super funktioniert, leider wurden wir nicht belohnt. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Leipzig ist mit Duisburg das Stärkste, was diese Runde zu bieten hatte. Vertretet unseren Osten weiterhin so gut. Ich hoffe ihr kommt noch sehr weit.“ Danke für die fairen Worte, bleibt uns da nur zu sagen.

Mannix Wolf: „Es war ein sehr schweres Spiel. Niesky war die erwartet kampfstarke Truppe. Das Spiel war sehr „zerhackt“. Ich hoffe wir bekommen in Zukunft erfahrene Schiedsrichter. Ich bin stolz auf das Team, wir sind in den Play-Offs.“

Trotz des erreichten Ziels hatte unser Coach noch weitere Worte parat. „Es ist Wahnsinn. Vor nicht allzu langer Zeit standen wir vor dem Aus. Wir müssen auf dem Boden bleiben. Es wird zum Aufstieg noch ein sehr weiter Weg. Ich will mich nochmals bei André und Falk für ihren Einsatz bedanken. Was die beiden abliefern und finanziell auf sich genommen haben, würden nicht viele machen. Auch der Zeltaufbau mit unseren Fans ist einmalig. Egal was kommt, sowas dürfen wir nie in Vergessenheit geraten lassen.“

Ein sichtlich stolzer André Krüll ergänzte: „Wir vergessen in dieser schnelllebigen Zeit schnell mal, was wir hier eigentlich in den 5 Jahren aufgebaut haben. Darauf können wir sehr stolz sein.“

Der Fahrplan nachdem Viertelfinal-Einzug. Am kommenden Freitag gegen Essen (20 Uhr, FEXCOM Eisarena) und in Herne am Sonntag stehen die zwei abschließenden Spiele in der Verzahnungsrunde an. Die Konzentration wird sicher oben gehalten werden. Eine Woche später kommt es schließlich zum Pokalfinale gegen Halle. Natürlich ist auch die Verteidigung des letztjährigen Nord-Ost-Pokals das Ziel. Während danach für viele Vereine die Saison vorbei ist, treten wir selbstverständlich in der erreichten Play-Off-Runde an.

Unter Vorbehalt die Daten vom Viertelfinale, falls wir auf Tabellenplatz zwei verbleiben:
27.03. auswärts, 29.03. zu Hause, 31.03. auswärts, 02.04. zu Hause und 04.04. auswärts.
(sollte eine Mannschaft vorzeitig 3 Siege erzielen, entfallen die restlichen Termine)

Text: Martin Bergau, Tobias Meier

Sieg nach Gift und Galle Spiel

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Ein verdammt hartes Stück Arbeit war das am Freitagabend! Der mit nur sechs Punkten auf dem Konto angereiste Herner EV sollte einer der giftigsten Gegner der Saison in unserer prall gefüllten FEXCOM Eisarena Taucha sein. Wer ein leichtes Spiel erwartete durfte sich verwundert die Augen reiben. Bereits früh gingen die Gäste durch Damian Schneider in Front. Der Treffer, aus dem nichts, sehr einfach aber erfolgreich heraus gespielt. Dominik Scharfenort legte mit einem tollen Pass im Zusammenspiel mit der Bande den Grundstein zum Treffer. Unsere Mannschaft reagierte nicht geschockt und versuchte schnell den Ausgleich zu erzielen. Bis dahin verging allerdings etwas Zeit. Da es zurzeit bestens in Überzahl läuft, fiel das 1:1, natürlich im Powerplay. Einer der Matchwinner des Abends, Florian Eichelkraut, netzte ein. Das Spiel war jederzeit spannend, es wog hin und her. Nach etlichen ausgeglichenen Minuten dann die Chance bei doppelter Überzahl für unser Team. Doch Benjamin Voigt wuchs auf Herner-Seite über sich hinaus. Ein Goalie, den noch jeder langjährige Eishockeyfan in Leipzig aus großen Duellen mit Hannover kennt. Kurz vor der Pause war leider das Spiel für Lars Müller beendet. Der Stock etwas zu hoch angesetzt, der Herner Spieler blutete, ein Zahn locker. Bis in den zweiten Abschnitt hinein, fünf Minuten Powerplay von Herne, doch das Tor schossen wir! Sehenswert legte der erste Matchwinner Eichelkraut dem zweiten Matchwinner Esbjörn Hofverberg vor. Belächelte uns die Konkurrenz bei seiner Verpflichtung im Sommer noch aufgrund seines Alters, so sehr beweist er, dass wir alles richtig gemacht haben. Die Führung brachte aber noch nicht die endgültige Sicherheit. Thomas Dreischer stand goldrichtig und vor allem dermaßen frei, nach gut 26 Minuten, sodass Goalie Staudt das 2:2 nicht mehr verhindern konnte. Die Dramatik der wirklich mitreißenden Begegnung spürte man auch immerzu auf den Rängen. Gut 60 mitgereiste Gästefans hatten im zweiten Drittel noch mehr Grund zu bejubeln. Dominik Luft schlenzte den Puck Richtung Gehäuse und traf zum umstrittenen 2:3. Ob der Puck über der Linie war, kann keiner sagen. „Esa ist einer der ehrlichsten Spieler den ich kenne und selbst er war sich nicht sicher“, antwortete Mannix Wolf auf Nachfrage. Und der Gästetrainer: "Es war knapp und kann nicht sagen ob er drin war. Ich hätte ihn nicht gegeben". In der zweiten Drittelpause muss Mannix Wolf die richtigen Worte gefunden haben. Mit einer ungeheuerlichen Energieleistung konnte unsere Mannschaft den „galligen“ Gästen noch die Zähne ziehen. Bemerkenswert mit dem zweimaligen ertönen des Liedes: „Werdet zur Legende…“ traf auch das Team zweimal ins „Schwarze“. Erst besorgte Esa mit einem Hammer von der blauen Linie mithilfe des Innenpfostens das 3:3, ehe zwei Minuten später Eichelkraut sich den Puck stark im Drittel der Gäste erkämpfte und uns zur 4:3-Führung schoss. "Sportkamerad" Kreuzmann schien das nicht zu schmecken, seine Emotionen kochten gegen Fabian Hadamik zu hoch. Er erwies seiner eigenen Truppe einen Bärendienst und das als Führungsspieler. Gespielt wurde weiter, erfolgreich zum Glück nur noch für uns. Florian Ullmann war in einer unübersichtlichen Situation am schnellsten und besorgte das beruhigende 5:3. Nachdem eine doppelte Unterzahl mit kühlem Kopf und großer Einsatzbereitschaft überstanden wurde, setzte Sören Breiter den Schlusspunkt des Abends.

Dieser hart umkämpfte 6:3 Heimsieg an einem tollen Eishockey-Abend lässt uns weiter gemeinsam in Richtung Viertelfinale marschieren. Auch wenn es schon fast eintönig wird. Wir möchten uns für die Unterstützung auf den Rängen unheimlich bedanken. Ihr seid ein großer Bestandteil der Aufholjagd gewesen. Vor dem Spiel beschenkten sich unsere Fans mit der größten Blockfahne der Liga selbst, es knisterte, das war Gänsehautfeeling pur. Und auch die Spielerfrauen bedankten sich großartig mit einem Plakat und selbstgebackenen Kuchen zum Nulltarif. Das war ICEFIGHTERS-STARK. Gemeinsam und hoffentlich unaufhaltsam geht es weiter. Kommende Woche erwarten wir am Freitag 20 Uhr den Top-Favoriten Duisburg. Wir haben eine Rechnung offen, die wir nur zusammen begleichen können! Während dort der gesperrte Striepeke zurück in die Mannschaft kommt, muss leider Lars Müller aussetzen. Wir legen allen Interessierten dringend den Vorverkauf ans Herz. Text: Martin Bergau, Tobias Meier; Fotos: Marco Lang

Tabellenführer gegen ungeschlagenen Tabellenzweiten - Leipzig : Neuwied 7:2 (2:0, 3:1, 2:1)

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Es war die Überschrift zum, ohne Zweifel, Topspiel der Oberliga Mitte am Sonntagabend. Genau 2.237 Zuschauer in der FEXCOM Eisarena wollten sich diesen erstmaligen Vergleich beider Vereine nicht entgehen lassen. Bereits vor Spielbeginn gab es die erste Gänsehaut beim „You´ll never walk alone“. Auch die Gäste wurden von gut 100 Fans unterstützt, schöne Sache Neuwied. Das Spiel begann sehr rasant. Die Bären starteten gut, spielten körperbetontes Eishockey und machten es unseren Jungs alles andere als leicht. Auch ein Rückstand in den ersten zehn Minuten wäre nicht unverdient gewesen. Erst nach diesem ausgeglichenen Start drehte der Tabellenführer richtig auf. Der Dosenöffner war das 1:0 von Hannes Albrecht nach dreizehn Minuten. Fortan wurde das Spiel der IceFighters sicherer und zielstrebiger. Bereits gut eine Minute später klingelte es erneut im Kasten von Björn Linda. Der tragische Held des Abends (mehr dazu später), Tom Fiedler machte diese Bude. Zwei folgende Überzahlspiele ließen die nun diktierenden IceFighters ungenutzt. Kurz nach Wiederbeginn, ein Moment zum Zunge schnalzen. Fast blind kam der tolle Querpass von Fiedler zu unserem „Oldie“ Kasperczyk. Solch Chance lässt er sich niemals entgehen. Das 3:0 sollte eine Vorentscheidung gewesen sein. Die Neuwieder hatten zwar auch noch ihre Akzente im Spiel nach vorne, aber spätestens an Sebastian Staudt war kein vorbeikommen. Das stark verbesserte Powerplay aus dem Essen-Spiel konnte erfolgreich übertragen werden. Hannes Albrecht und Denis Fominych standen bei ihren Überzahl-Schlagschüssen jeweils goldrichtig. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer des Tabellenzweiten wollen wir nicht vergessen. Eine Unachtsamkeit konnte Rabbani nutzen. Das 5:1 zur zweiten Pause ließ keine weiteren Zweifel an der Verteidigung der Tabellenspitze. Nach dem schnellen 6:1 von Vrba war der Arbeitstag des besten Oberligatorhüters der vergangenen Saison beendet. Linda machte frei für Aaltonen, der nur einmal noch hinter sich greifen sollte. In Unterzahl konnte Kai Schmitz den turbozündenden Jannik Striepeke nicht entscheidend aufhalten. Das Publikum war restlos begeistert. Eine Vorlage kam sogar von Goalie Staudt. Der fast schon bemerkenswert ruhige Kai Schmitz krönte seine gute Leistung (1 Tor, 1 Vorlage) kurz danach mit einem satten Blueliner. Das 7:2 war allerdings nur Ergebniskosmetik. Weitere Tore sollten in einer sich dann beruhigenden Begegnung nicht fallen. Ausgelassen nach diesem relativ eindeutigen Sieg die Freude danach. Gemeinsam mit ihren Fans machten die Jungs das neue I-F-L mit, ein weiterer schöner Moment, der etwas Gänsehaut versprühte. Wermutstropfen eines schönen Abends: Tom Fiedler fällt ausgerechnet nach seinem besten Heimspiel der Saison mit einem im letzten Drittel zugezogenen Bruch des Mittelhandknochen aus. „Fietz“, wir alle wünschen Dir auf diesem Wege gute Besserung!

Gäste-Coach Arno Lörsch: „Ein verdienter Sieg der IceFighters. Sie sind durchweg top besetzt. Ich hatte einen kleinen Kader, es fehlte die Qualität. Sicherlich spielte auch die Eisfläche eine Rolle, aber ich will nach keinen Ausreden suchen. In Leipzig kann man verlieren.“

Mannix Wolf: „Neuwied kam gut aus der Kabine und hatte gute Chancen, da hatten wir etwas Glück. Wieder konnten wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielen. Ich bin sehr zufrieden. Wir haben gegen eine gut organisierte Truppe gewonnen. Vielleicht auch etwas zu hoch. Wir müssen im Rückspiel definitiv aufpassen.“

Am kommenden Wochenende müssen wir leider auf ein Heimspiel in der FEXCOM Eisarena verzichten. Kurzerhand erkoren unsere Fans das Spiel in Halle zum Heimspiel aus. 1000+X ist das ehrgeizige Ziel. Wir hoffen, dass sehr viele diesem Aufruf folgen. Unterstützt uns beim Unternehmen zweiter Derbysieg beim Erzrivalen. Das wird sicher wieder ein richtungsweisender Tanz auf der Rasierklinge. Zwei Tage vorher wollen wir unbedingt den ersten Sieg der Saison im Freiluftstadion von Niesky. Bekanntermaßen tun wir uns dort gerne schwer. Aber beim noch punktlosen Schlusslicht kann nur ein Sieg das Ziel sein. Wir freuen uns darauf und genießen bisdahin kurz den Platz an der Sonne!

Auswärtssieg sorgt für Spitzenduell am Sonntag!

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Mit dem ersten Auswärtserfolg im Westen in der Oberliga Mitte setzen wir uns nach kurzer Abstinenz wieder an die Spitze dieser Runde! Bei den Moskitos Essen entwickelte sich ein schnelles und spannendes Spiel. Gut eingestellt kamen die IceFighters aus der Kabine und zeigten sich sehr präsent. Es brauchte für die Führung jedoch ein Überzahlspiel. Gleich mehrere gute Einschuss-Möglichkeiten blieben ungenutzt, bis Fabian Hadamik eiskalt Christian Wendler verlud. Die Stechmücken waren zu passiv, wodurch auch diese Chance ermöglicht wurde. Beflügelt von diesem Tor ging es weiter. Der schön herausgespielte Ausgleich von Thomas Richter fiel aus heiterem Himmel, denn auch danach diktiere die Mannschaft von Mannix Wolf das Geschehen. Der Ertrag sollte folgen. Jannik Striepeke bekam einen genialen Pass in den Slot und er netzt eiskalt ein. Noch vor der Pause konnte Florian Ullmann mit einem trockenen Blueliner zum 1:3 erhöhen. Der Spielstand war verdient, Essen stellte sich erst dann so wirklich auf das Fighters-Spiel ein. Auch die Moskitos können Überzahl, der Beweis folgte kurz nach Wiederbeginn. Erst verpasste Jan Barta den Anschluss, was Sekunden später Thomas Richter besser machte. Er war im Übrigen der Einzige, der gegen Sebastian Staudt gestern treffen konnte. Die Essener witterten nun etwas Morgenluft, allerdings kämpfte unsere Mannschaft und hielt stark dagegen. Ein weiteres Powerplay-Tor von Denis Fominych sollte wieder für mehr Entspannung sorgen. Das 2:4 zur zweiten Pause sollte nur bedingt beruhigen, denn mit einer 3:5-Unterzahl-Situation musste unser Team in das letzte Drittel starten. Die Jungs fighteten was das Zeug hielt und hinten wurde Jemand von Minute zu Minute noch stärker. Mehrmals verhinderte Sebsastian Staudt den, von Heimseite, längst zu früh gefeierten Anschlusstreffer. Die IceFighters konzentrierten sich mehr auf die Abwehrarbeit und wollten den Sieg nach Haus bringen. Nur zweimal wurde es eng. Fünf Minuten vor dem Ende musste Staudt wieder Kopf und Kragen in einem 1 gegen 1 riskieren. Zudem verhinderte einmal das Torgestänge das Essener 3:4. In der Schlussminute durfte auch Florian Eichelkraut seine tolle Leistung mit einem Tor krönen. Sein Empty-Net-Goal besiegelte nicht nur den Sieg, sondern auch eben jene Rückkehr an die Tabellenführung. Die mitgereisten Fans zeigten sich begeistert und unterstützten fleißig ihr Team – Danke! 
Mannix Wolf in der anschließenden Pressekonferenz  „Wir haben ein schnelles gutes Spiel gesehen, haben verdient gewonnen und waren vor allem im ersten Drittel sehr effizient. Unser Powerplay war richtig gut heute. Die Tore kamen genau zum richtigen Zeitpunkt.“

Frank Gentges, Moskitos Essen-Trainer: „Ich kann Mannix eigentlich nur zustimmen. Dennoch hatten wir genug Chancen, um das Spiel in Drittel zwei und drei für uns zu entscheiden. Trotz der Ausfälle. Wir sind an einem sehr starken Torhüter und einer allgemein starken Leipziger-Truppe gescheitert.“

Am Sonntag erwarten wir nun einen heißen Tanz ab 18 Uhr in der FEXCOM Eisarena Taucha. Gleich mehrere Spieler der spielfreien Neuwieder Bären schauten sich unsere Begegnung an. Sicherlich zogen sie ihre Schlüsse daraus, dennoch wollen wir das 6-Punkte-Wochenende erfolgreich einfahren. Dafür benötigt die Mannschaft erneut Euch Fans. Mit einem Sieg im Topspiel könnten wir befreit in das folgende Doppel-Auswärts-Wochenende starten! Endstand am Freitagabend beim Spiel in der Oberliga Mitte zwischen Essen und Leipzig: 2:5 (1:3, 1:1, 0:1). Leipziger Tore: Hadamik, Striepeke, Ullmann, Fominych & Eichelkraut. Text: Martin Bergau / Tobias Meier, Fotos: Marco Lang

Großer Kampf sichert Platz zwei!

Geschrieben von Tobias Meier. Veröffentlicht in Spielberichte

Einmal tief durchatmen und glücklich sein. In dem wichtigsten und zugleich dramatischsten Derby der Saison behielten unsere IceFighters Leipzig die Oberhand in der ausverkauften FEXCOM Eisarena. Doch bis dahin war richtige Schwerstarbeit zu verrichten. Bereits Minuten vor Spielbeginn kam der laustarke „Leipzig-Wechselgesang“, drang bis in die letzte Ecke unserer Mannschaftskabine und pushte zusätzlich unser Team. Allen in der Eisarena war bewusst, verlieren war aufgrund der Ausgangslage verboten. Dementsprechend ging es auch los wie die Feuerwehr. Doch in den druckvollen Auftaktminuten wollte kein Führungstreffer fallen. Das baute die ohnehin schon mit prallem Selbstvertrauen angereisten Hallenser zusätzlich auf. Es entwickelte sich fortan ein spannender Kampf, mit Chancen auf beiden Seiten. Jegliche Powerplays wurden vergeben. Es blieb beim 0:0 zur ersten Pause. Schwungvoll auch der Auftakt ins zweite Drittel. Chancen sollte es genug geben. In Überzahl gelang dann unseren Gästen das 0:1. Wütende Angriffe unserer Jungs waren die Folge. Doch immer war ein Schläger, ein Körperteil oder der starke Hallenser Goalie Glatzel dazwischen. Doch dem Dauerdruck musste auch er sich beugen. Hannes Albrecht stellte die Uhren quasi auf null nach Hälfte der Spielzeit. Beinahe hätte man sich prompt die abermalige Führung eingefangen. Nach einem dicken Schnitzer im Spielaufbau musste Sebastian Staudt im eins gegen eins mit Georg Albrecht sein ganzes Können beweisen. Die Spielanteile blieben zwar weiter mehr auf unserer Seite, dennoch standen die Bulls sehr tief und waren mit zahlreichen Tempo-Gegenstößen brandgefährlich. Beide Torhüter brachten die Sturmreihen allerdings zur Verzweiflung. Im letzten Drittel das gleiche Bild, nur das die Saalestädter des Öfteren sich mit einem Icing aus der Gefahrenzone befreiten. Das lange Anrennen unsererseits wurde endlich in der 52. Minute durch Daniel Raus Traumschuss belohnt. Doch im Vergleich zu vorherigen Derbys muss man den Hallensern ein Kompliment machen. Sie gaben sich nicht endgültig auf und hielten das Spiel bis zum Ende hin offen. Richtig eng wurde es zwar erst in den Schlussminuten durch ein Unterzahlspiel, aber angetrieben von emotional mitgerissenen Fans warfen sich unsere Jungs in alle Schüsse. Einmal stockte der Atem allen, aber Sebastian Staudt hielt mit einer Glanzparade den glücklichen, aber keineswegs unverdienten Sieg fest. Dieser dreifache Punktgewinn wird uns in der weiteren Verzahnungsrunde helfen. Solche Siege sind ganz wichtig für die Psyche und mit neun Punkten aus vier Spielen sind wir gut in die Oberliga Mitte gestartet. 

Am kommenden Wochenende wird es mit den Moskitos Essen (auswärts) am Freitag und den ungeschlagenen Bären Neuwied (zu Hause am Sonntag, 18 Uhr, in der FEXCOM Eisarena) am Sonntag nicht leichter. Trotzdem wollen wir natürlich das 6-Punkte-Wochenende in Angriff nehmen und weiter für das Ziel Viertelfinale kämpfen. Dann auch wieder neben der tollen Fan-Unterstützung mit Esbjörn Hofverberg, der sicher nur ungern die letzten zwei Spiele verpassen wollte. IceFighters Leipzig – Saale Bulls Halle 2:1 (0:0, 1:1, 1:0), Zuschauer: 2.500 (ausverkauft) - Fotos: Marco Lang, Text: Martin Bergau

IceFighters bleiben in Taucha

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