Trotz 7:5 Niederlage Dritter Platz im Nord-Ost-Pokal

Geschrieben von FK. Veröffentlicht in Spielberichte

Auch ein zwischenzeitlicher 3:0 Rückstand und am Ende eine 7:5 Niederlage bei den Piranhas Rostock konnten den IceFighters am Sonntagabend den dritten Platz im Nord-Ost-Pokal nicht mehr nehmen. Das Team von Mannix Wolf hatte das Hinspiel am Freitag mit 4:1 für sich entschieden und war am Ende mit einer Torbilanz von 9:8 hauchdünn vorn geblieben.

Rostock legte im ersten Drittel deutlich vor, lag nach 20 Minuten bereits mit 3:0 in Führung und schien auf dem Weg, die Niederlage vom Freitag in der dicolor EisArena korrigieren zu können. Zu einfach waren die Treffer der Hansestädter und zu wenig die Gegenwehr der Leipziger.

Im zweiten Drittel zeigten sich die IceFighters dann präsenter, nahmen den Kampf an und kamen so zu guten Möglichkeiten vor dem Tor von Tobias John, der noch im ersten Drittel Patrick Fücker zwischen den Pfosten ersetzt hatte. Tomas Vrba schlug in der 22. Minute eiskalt mit einem trockenen Handgelenkschuss zu. Mit einem ähnlichen Schuss in Überzahl verkürzte Florian Eichelkraut nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit auf 3:2, ehe Rostock erneut mit zwei Toren in Führung ging. Noch vor der zweiten Pausensirene brachte Lars Müller sein Team wieder auf einen Treffer heran und hielt den Ausgang der Partie damit weiter offen.

Ein Powerplay-Tor von Stratmann stellte den alten Abstand in der 47. Minute wieder her. Auf der Anzeigetafel stand nun ein 5:3 für die Piranhas. Leipzig stemmte sich weiter gegen die drohende Niederlage und den Verlust des dritten Platzes. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 32 Sekunden, Lars Müller hatte am rechten Pfosten eingenetzt und Tomas Vrba eine 1-0 Situation ausgenutzt, änderte sich der Spielstand auf 5:5! Die Hausherren hatten an diesem Abend jedoch den längeren Atem und zogen durch zwei Treffer von Sulcik, einer davon in doppelter Überzahl, auf 7:5 davon. Mannix Wolf animierte seine Schützlinge, weiter dagegen zu halten und sie versuchten alles, den Rückstand noch einmal auszugleichen. Bis zum Abpfiff nach 60 Minuten sollten alle weiteren Bemühungen aber unbelohnt bleiben.

Aufgrund des knapp besseren Torverhältnisses aus beiden Spielen konnten sich die IceFighters trotz Niederlage über den dritten Platz im Wettbewerb freuen.

Vor dem Team liegt nun die Vorbereitung auf das Derby am kommenden Wochenende, das seine Schatten bereits voraus wirft. Tickets für das Spiel finden bereits seit einer Woche sehr guten Absatz. 

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